Finanzwissen der Deutschen mangelhaft

07. Juli 2008

Ein großer Teil der deutschen Bevölkerung macht sich Sorgen über ihre Finanzen und die weitere Zukunft. Trotz dieser Bedenken scheint sich aber nur ein kleiner Teil der Verbraucher ernsthaft mit speziellen Themen der Finanzwissenschaften zu beschäftigen. Zumindest kommt eine Studie aus einem Mannheimer Forschungsinstitut zu diesem Schluss. Befragt wurden etwas mehr als 1000 Probanden im Alter über 18 Jahren. Im Rahmen dieser Untersuchung hat sich gezeigt, da gerade einmal ein Fünftel der Studienteilnehmer sich mit ihren Finanzen ernsthaft beschäftigt. Alle anderen Befragten erreichten nur die Note befriedigend oder mangelhaft, egal ob es sich um das Thema Eilkredit oder Altersvorsorge handelt.

Besonders erschreckend sind die Ergebnisse für die Gruppe der jüngeren Generation. Hier kennt sich ein großer Teil der weiblichen Teilnehmer nicht am Aktienmarkt aus und besitzt keine oder kaum Informationen über aktuelle Entwicklungen in diesem Bereich. Dabei ist gerade das Wissen um die internationalen Finanzmärkte eine wesentliche Säule für das eigene Kapital, denn mit dem Auf und Ab der Kurse ändert sich nicht zuletzt auch der Wert des eigenen Vermögens. Daneben baut ein großer Teil der privaten Altersvorsorge auf Kapitalanlagen an den unterschiedlichen Börsen auf, was grundlegende Kenntnisse des Marktgeschehens zu einer fundamentalen Stütze der eigenen finanziellen Zukunft macht.

Via: RP Online

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